Wunder der Weihnacht – Konzert in Bethlehem
Das glitzernde Weiß auf das wir uns schon solange gefreut haben, hat heuer sehr lange auf sich warten lassen. Dann hat es sich aber ziemlich stürmisch und schnell eingestellt. Ein altes Sprichwort lautet: „Wenn Engel reisen, wird sich das Wetter weisen“. Bereits am Freitag waren sozusagen schon ziemlich viele Himmelsboten in Vöcklabruck, und gaben bereits dem ersten Konzert die Ehre. Bei der himmlischen Atmosphäre, dürften wohl einige Engel selbst die Instrumente in die Hand genommen, und in den schönsten Tönen, zum Klingen gebracht haben. Kein Wunder, war es nicht Petrus selbst der sie dirigierte – diese Himmelsweisen.
Über 4000 Besucher erfreuten sich auch dieses Jahr wieder bei der „Wunder der Weihnacht“. Ich hatte heuer das große Glück mich mit sehr vielen Besuchern unterhalten zu dürfen. Sei es bei der Platzeinweisung vor dem Konzert, oder beim CD-Verkauf nach dem Konzert. Bei all der Menge an Leuten, die aus den unterschiedlichsten Gegenden unseres Landes kamen, konnte ich keine einzige negative Stimme hören. Ein Gespräch das ich führen durfte, möchte ich aber besonders hervorheben. Es hat mich so sehr berührt, dass ich es hier erwähnen möchte.
Wie nach den meisten unserer Konzerte, mischte ich mich unter die Leute, die mit ihren ganz persönlichen Eindrücken vom Konzert durchs Foyer schritten. Ich unterhielt mich einem jungen Mann, der mir, nachdem ich in Ansprach ganz begeistert seine Eindrücke schilderte. Er erzählte mir, dass er auch bereits in den vergangen Jahren immer unsere Konzerte besuchte und es ihm persönlich auch immer sehr viel Kraft und Mut gegeben hatte, da wusste ich noch nicht so recht warum. Er kaufte auch eine CD und ich sagte zu ihm in diesem Augenblick, meinen Spruch, den ich bei diesen Verkäufen so oft in den Mund genommen hatte. „Damit sie auch Zuhause, so oft sie wollen, der „Wunder der Weihnacht“ lauschen können. Aber noch schöner würde ich es finden, sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Er meinte darauf: „Ja, wenn wir noch leben“. Ich meinte, ja sicher werden wir das. Seine Begleitung sagte mir in diesem Moment, dass er sehr schwer krank ist. Wenn man das hört, sucht man irgendwie schnell nach den „richtigen“ Worten. Der junge Herr meinte, dass er all seine Kraft gesammelt hat, sich schick hergerichtet hat, um für ein paar Stunden sein Krankenbett zu verlassen. Wohlwissend, dass es wahrscheinlich Nachwirkungen haben wird. Mein persönlicher Wunsch an das Christkind heuer ist, diesen jungen Mann beim nächsten Konzert noch einmal die Hand reichen zu dürfen…
Wollen wir uns in der schönsten Zeit des Jahres auch darauf besinnen, das nichts für die Ewigkeit gemacht, und vergänglich ist. Halten wir die schönsten Augenblicke die uns das Leben beschert so lange fest, wie wir nur können. Jetzt zu Weihnachten feiern wir die Geburt, den Beginn des Lebens. Erfreuen wir uns an unseren Kindern, die sich auf das Christkind freuen. Stimmen wir die fröhlichen Lieder an. Schließen sie die Augen und gehen sie mit ihren Gedanken noch einmal auf die Reise durch die wunderbaren Eindrücke, der „Wunder der Weihnacht – Konzert in Bethlehem“.
Die Michlbauer-Chöre und alle Mitwirkenden, möchten sich auf diesem Wege nochmals bei ihnen auf das allerherzlichste, für ihren Besuch bedanken. Wenn sie Freude und Zufriedenheit gefühlt haben , dann ist unsere Botschaft bei ihnen angekommen – Wir wünschen ihnen und ihren Liebsten eine gesegnete Weihnacht und ein Jahr 2012, dass ihr bisher Bestes werden soll.
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